Matthias Kuom

Research Coordinator beim Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

ABOUT

Matthias Kuom trat 2002 in den Projektträger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (PT-DLR) ein. Das DLR-PT ist eine Forschungsförderorganisation, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie weitere Bundesministerien bei der Umsetzung der programmbezogenen, staatlichen Projektförderung unterstützt. Kuom ist verantwortlich für die Umsetzung von IKT-Förderprogrammen, einschließlich der Evaluierung von Förderkonzepten, professioneller Projektverfolgung und Finanzkontrolle.

Derzeit unterstützt er das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bei der konzeptionellen und organisatorischen Ausgestaltung der grenzüberschreitenden Forschungsförderung sowie bei der Internationalisierung der Programmaktivitäten (v.a. Industrie 4.0 und Autonome Systeme). Zuvor war er verantwortlich für Technologieprogramme in den Bereichen Internetwirtschaft, Wireless Internet und Netztechnologien.

Von April 2008 bis Dezember 2009 wechselte er als Program Manager zum Europäischen Zentrum für Informations- und Kommunikationstechnologien – EICT GmbH. Er initiierte, akquirierte und leitete das führende F&E-Projekt im Bereich Ambient Assisted Living (AAL) für ältere Menschen in Deutschland in Zusammenarbeit mit industriellen F&E-Labors, Universitäten und Instituten. Mit seiner Unterstützung konnte das Institut den prestigeträchtigen europäischen Wettbewerb für die Wissens- und Innovationsgemeinschaft (KIC) im Bereich IKT als Teil des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT) gewinnen. Er war verantwortlich für die Finanzberichterstattung und das Rechnungswesen und hat an der Überprüfung der Strategie und des Geschäftsmodells des Unternehmens mitgewirkt.

Vor seinem Wechsel zum DLR leitete Kuom die Implementierung von E-Health-Lösungen bei T-Systems – darunter Portaltechnologien, Schnittstellen zu einer elektronischen Patientenakte und umfassende Assistenzsysteme für Endbenutzer. Er konzipierte ein F&E-Projekt (in Zusammenarbeit mit namhaften Krankenhäusern und Kliniken in Deutschland) für eine telemedizinische Lösung, die Schlaganfallpatienten bei der Rehabilitation unterstützt. Kuom war auch an der Umsetzung der E-Health-Strategie des Unternehmens beteiligt und unterstützte den Leiter Marketingstrategie und -planung bei der Neugestaltung von Geschäftsprozessen. Zu Beginn seiner Karriere war Matthias als Wissenschaftler in der ICT Media and Communication Group am Institute for Futures Studies and Technology Assessment tätig.

Was ist es nun, Hype oder Hebel für die Digitale Transformation der Wirtschaft? Und wie kommt der Staat ins Spiel?

Stage 2, 11:15 Uhr – 11:45 Uhr

Blockchain liefert nicht nur Impulse für die Sharing Economy und soziale Innovationen, spannend sind Cross Industry Use Cases, da hier die Technologie das notwendige Vertrauen schaffen kann. Dazu ist aber erst mal Vertrauen in die Technologie notwendig, vor allem auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU).

Hier setzt die Innovationsagenda des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) an. An Beispielen aus der Technologieförderung des BMWi wird gezeigt, was möglich ist und wo die Hürden sind auf dem Weg von der Forschung in die Anwendung, von PoCs zu Piloten in der Produktion. Wo liegt die Rolle des Staates, außer im Unterstützen von best practices? Was ist alles notwendig für ein agiles Ökosystem? Wie kann man Anwendungssicherheit herstellen und Interoperabilität unterstützen, wie wichtig sind hierfür Public Blockchain Angebote und Open Source? Welche besonderen Anforderungen haben KMU? Wo liegen die Herausforderungen bei Technik und Geschäftsmodellen? Dies soll an Beispielen aus dem Bereich agile Supply Chain und Internet der Dinge diskutiert werden.

Das disruptive Potential der Blockchain liegt nicht in der Sharing Economy sondern in Cross Industry Use Cases, wo DLT das notwendige Vertrauen zwischen Großen und Kleinen schaffen kann. Hier setzt die Innovationsagenda des BMWi an.

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