Blockchain Masters – 03. Mai 2018 – Hamburg

Prof. Wolfgang Prinz, PhD

Vice Chair / Stellv. Institutsleiter Fraunhofer FIT

ABOUT

Prof. Wolfgang Prinz, PhD, studierte Informatik an der Universität Bonn und promovierte an der Universität Nottingham. Seit 2001 ist er Professor an der RWTH Aachen und leitet als stellvertretender Institutsleiter am Fraunhofer FIT den Forschungsbereich Kooperationssysteme. Dort werden Projekte für die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung durch den Einsatz von Kooperationsplattformen, Mixed Reality und flexiblen Kommunikationsinfrastrukturen realisiert und Lösungen für die Anwendungsbereiche Mobilität und Digitale Energie entwickelt.

Seit mehr als 2 Jahren beschäftigt sich Herr Prinz im Rahmen des Blockchain-Labs von Fraunhofer FIT mit den technischen Grundlagen der Blockchain und der Entwicklung und Analyse von Blockchain basierten Anwendungen. Wolfgang Prinz organisierte internationale Konferenzen, er ist Editor von wissenschaftlichen Zeitschriften und Koordinator nationaler und internationaler Forschungsprojekte.

Interoperabilität von Blockchains

Mainstage, 14:00 Uhr – 14:30 Uhr

In 2018/19 werden eine Reihe von Blockchain Anwendungen live gehen, die auf Community-Blockchains unterschiedlicher Infrastrukturen, abhängig von organisatorischen oder funktionalen Anforderungen basieren. In dem Vortrag oder Workshop soll diskutiert werden, welche Konzepte oder Erfahrungen es mit der Kopplung verschiedener Blockchains in einem Prozess oder Unternehmenskontext gibt.

Nachdem in 2017 eine Reihe von Proof of Concepts entwickelt wurden, ist zu erwarten, dass es in 2018/19 eine Reihe von produktiven Blockchain-Anwendungen im Unternehmenskontext geben wird. Dabei werden vor allem private bzw. Community-Blockchains eine größere Rolle spielen, die zusätzlich auf unterschiedlichen Infrastrukturen basieren. Für die Auswahl einer konkreten Infrastruktur können funktionale (Perfomanz, Valdierungskonzept, Smart Contract Eigenschaften, Skalierbarkeit) und/oder organisatorische Anforderungen (Stakeholder Netzwerk, Prozessketten) eine Rolle spielen.

In dem Beitrag sollen diese Anforderungen systematisch betrachtet und auf ihren Einfluss für die Blockchain-Infrastruktur analysiert werden. Daran schließt sich eine Betrachtung möglicher Interoperabilitätskonzepte an, die erforderlich sind, wenn ein Unternehmen oder ein Netzwerk unterschiedlichen Blockchains betreibt. Zum Abschluss werden mögliche Konsequenzen aus der zu erwartenden Proliferation von Blockchains (sowohl Infrastrukturen als auch Umsetzungen) diskutiert, wie z.B. die Notwendigkeit der Einrichtung eines Blockchain Direktories oder von Meta-Chains, sowie die Rolle, die die öffentlichen Blockchains in diesem Zusammenhang spielen.

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